Backhaus
und Räucherkammer
Angegliedert war in einem Nebengebäude, das
an denTurmweg grenzte, das Backhaus sowie eine Räucherkammer. Beide Anlagen
wurden noch bis in die 50erJahre genutzt. Außerdem war die örtliche
Wasserleitung bis 1948 dort vorzufinden. Früher wurde das Wasser von einem
im Hof vorhandenen Brunnen entnommen. Leider wurde im September 1995 mit dem
Abriss dieser noch gut erhaltenen Anlage begonnen, die zu diesem Zeitpunkt
nicht mehr zum Bestand des Zehnthofes zählte. Das eigentliche Backes sowie
die angrenzende Räucherkammer waren noch gut erhalten. Über der Feuerung des
Backes war die Jahreszahl 1847 eingemeißelt. In diesem teils in Fachwerk und
roten Ziegelsteinen gemauerten Schuppen war früher auch eine Wein- und
Obstkelter untergebracht. Der damalige Eigentümer des Grundstückes erstellte
dort einen kleinen Anbau an das 1930 von Stallungen zum Wohnhaus umgebaute
Anwesen.
So wird unser Haus, als Teil des alten
Zehnthofes, in der Bandorfer Chronik beschrieben. Es ist ein Haus, was man
lieben muss, sonst wird es einem nicht gefallen. Dadurch das es sehr schmal
ist, gelangt man in die einzelnen Zimmer nur, wenn man vorher ein anderes
Zimmer durchquert hat. Aber wir finden es toll, Beeno, Eyka und Hummel auch.
In unseren Köpfen haben wir viele Pläne, wie wir es noch schöner machen
können. Mal sehen, was wir so in den nächsten Jahren von unseren Träumen
umsetzen können.