Teil 2

05.11.08

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Beeno sein Senf     Teil II

Hallo Leute,

ich hoffe, meine Homepage gefällt Euch. Es sind zwar immer noch einige kleine Baustellen drin, aber unser Freund Wolf versucht, alles, was ich ihm so sage, unterzubringen. Seit dem ich Euch das letzte Mal von uns erzählt habe, hat sich nicht allzu viel getan. Herrchen und Frauchen habe ganz viel auf ihrer Arbeit zu tun. Frauchen stöhnt jeden Abend wie kaputt sie ist. Aber dann sagt sie mir immer, dass es nur noch ein paar Wochen sind, bis wir alle vier nach Borkum fahren. Da war ich schon zweimal. Das war ganz toll, da ist viel Wasser und ganz viel Strand. So toll war es noch nirgends. Aber bis es soweit ist, das wir dahin fahren, muss ich noch viel üben. Frauchen redet viel von der nächsten Prüfung und von einem Mannschaftswettkampf. Aber davon erzähle ich Euch ein anderes Mal. Die größte Veränderung hat sich aber diese Woche abgespielt. Damit ihr dieses Ereignis, mit dem ich nicht einverstanden bin und wonach mich auch keiner gefragt hat, richtig versteht, muss ich ein wenig ausholen:

 

Vor vielen Jahren, also als ich noch relativ klein war, hatte Herrchen ein ganz tolles Auto. So erzählt er jedenfalls auch heute noch immer. Er sagte, es war ein blauer Seat Toledo mit allem drum und dran. Ich verstehe ja nichts von Autos, aber mir hat der nie gefallen. Ich sollte immer in den Kofferraum springen, das habe ich einfach nicht getan. Man muss sich das einmal so vorstellen: Stellt ihr Menschen Euch mal vor eine Mauer und dann sagt Euch irgendjemand- spring herüber. Ihr wisst aber nicht was dahinter ist. Ich sollte dies aber machen, man konnte einfach nicht sehen wo es hinging. Ich habe es Herrchen damals deutlich gemacht, das er so was mit mir nicht machen kann. Herrchen hat das ganze in seiner Geschichte so beschrieben:

„……..Am Anfang hob ich Beeno immer in den Kofferraum. Später setzte er die Pfoten auf die Stoßstange und ich half ihm dann ins Auto.

 

Nur, einem nun fast ausgewachsenen Hund kann man ja nicht immer ins Auto helfen. Also sollte er nun springen doch er weigerte sich. Nichts bewegte ihn, auch nur im Ansatz Bereitschaft zu zeigen, um wie jeder andere normale Hund ins Auto zu springen. Bis mich jemand darauf aufmerksam machte, dass er aufgrund des tiefen Kofferraums nicht sehen konnte, wohin er sprang. Unser Beeno wollte also nicht ins Nichts springen.“

So kann man das natürlich auch sehen. Jedenfalls bekam ich damals ein neues Auto. Herrchen sagt, es war ein Passat Kombi. Einfach super, Klappe auf, man sah genau wo man hinspringen sollte. Ich war begeistert.

Letzte Woche waren Frauchen, Herrchen, Eyka und ich spazieren und als wir mit dem Auto wieder nach Hause kamen, hörte ich wie Herrchen zu unserem Frauchen sagte: „Sag Du es ihm, damit er nicht wieder beleidigt ist.“ Herrchen ging mit Eyka schon ins Haus und Frauchen setzte sich neben mich ins Auto. „Du Beeno, das war deine letzte Fahrt mit deinem Auto, morgen gibt es Neues.“ Ich merkte schon, dass diesmal Protest keinen Erfolg haben würde. Aber zumindest musste ich ja meinen Unwillen unter Beweis stellen. Am nächsten Tag kam dann Herrchen wirklich mit dem neuen Wagen an. Es ist viel kleiner, und ich muss mich nun immer beeilen, dass ich vor Eyka im Wagen bin. Die Zicke meint nämlich immer, alles gehört ihr alleine.

 

Das wichtigste für mich in der letzten Woche war aber, dass der Robert  wieder aus dem Urlaub zurück ist, das heißt endlich wieder Action. Nun kann ich ihm wieder in den Arm beißen. Das hat mir in den letzten Wochen richtig gefehlt. Nur dieses über den Platz laufen, Sitz-Steh-Platz, und dann auch noch über die Hürde springen ohne das ich mit dem Holz die Sau machen darf, ist doch wirklich auf die Dauer langweilig.

Heute waren wir das erste Mal mit Robert Fährten. Herrchen brauchte mir keine Fährte zu legen, das hat der Klaus gemacht. Er hat mir eine ganz tolle Fährte gelegt, ich glaube der ist jetzt mein Freund.

Als Frauchen mich aus dem Wagen geholt hat, hat sie mir noch einmal ganz deutlich gesagt, dass ich heute keinen Quatsch machen darf, ich sollte sie bloß nicht vorm Robert blamieren. Sie hatte richtig Angst davor. Also, als ob ich nicht wüsste, wann man die Sau machen darf und wann nicht. Natürlich hab ich allen gezeigt was ich kann. Am Ende hat sich Frauchen ganz toll gefreut, immer wieder hat sie mich in den Arm genommen und gelobt. Selbst als wir wieder zu Hause waren, sagte sie immer wieder wie stolz sie auf mich wäre. Als ob ich irgendjemand vor dem Robert blamieren würde. Der gibt sich doch soviel Mühe mit mir. Warum die bloß immer so skeptisch sind. Ich verstehs nicht.

So liebe Leute, für heute ist mal wieder Schluss

Bleibt gesund und munter und bis zum nächsten Mal

Euer Beeno

 

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