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05.11.08

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Beeno sein Senf, Teil 1

 

Hallo Leute, 

Herrchen hat mir gesagt, ich müsste ab sofort irgendetwas Intellektuelles leisten, damit ich mir mein tägliches Essen auch verdient habe. Er meint, dass ich ab sofort hier regelmäßig meinen Senf dazutun soll.

OK, dummes Zeug reden habe ich ja ausreichend von Herrchen gelernt, kann ja nicht so schwer sein, sonst würde der das ja nicht dauernd tun (soeben wurde die Portion Fleisch überm Futter für drei Tage gestrichen, so ist er eben)

Also, ab heute kann die ganze Welt über World Wide Net erfahren, dass ich Beeno von der Friedeburg bin und dass ich mit meinen drei WG-Genossen in Rolandswerth wohne. Das ist schon eine tolle Sache.

Dieses Wochenende war ich mit Steffi alleine unterwegs. Wir waren auf einem Seminar in Sinzig. „Frauen im Schutzdienst“, die ziehen tatsächlich diese Hose und den Arm an. Also Herrchen würde jetzt sicher sagen, ohne Hose sehen die besser aus. Damit hat er auch Recht. Unsere Freundin Tanja war natürlich auch dabei. Die ist immer bei so was dabei und natürlich hat die sich auch die Hose angezogen. Ich bin dann zu ihr auf den Platz und habe mich gefreut. Das war aber nicht gefragt, ich sollte beißen. Habe ich dann auch gemacht. Natürlich ganz vorsichtig, damit meiner Tanja nichts passiert. Hat sie aber für´s Erste mal ganz gut gemacht, aber ohne diese Hose gefällt sie mir besser und immer so vorsichtig beißen kann ich ja nun auch nicht. Besser ist, sie geht mit uns weiter Fährten. War aber insgesamt ein tolles Wochenende für mich.

Montags bin ich jetzt immer bei Tante Ute. Frauchen bringt mich morgens hin, Herrchen holt mich abends ab. Das ist wie im Paradies. Ich bin den ganzen Tag der Mittelpunkt. Alles was ich will bekomme ich auch.  Wenn sie mal was anderes zu tun hat, dann fang ich einfach an zu jammern. Hilft sofort, die Streicheleinheiten sind gesichert. Frolic gibt es immer eine ganze Hand voll, nicht wie bei Herrchen, eins und dann muss ich mir das auch noch mit Eyka teilen. Die hat mich übrigens an dem Wochenende wo ich mit Frauchen unterwegs war vermisst. Hat vor Freude Purzelbäume geschlagen als ich abends wieder da war. Herrchen hat also doch Recht wenn er immer sagt, dass man sich bei den Frauen schon mal was rar machen muss, damit sie wissen was sie an einem haben.

Freitag waren wir das erste Mal nach der großen Hitze wieder Fährten. Endlich wieder auf Acker. Wie immer hat Herrchen die Fährte für mich getreten. Hat er ganz schön schwer gemacht, war aber OK. Frauchen hat mir natürlich wieder nichts zugetraut. Ist zu schwer, er hatte eine lange Pause, das erste Mal auf Acker, also das übliche Gejammer. Der hab ich’s gezeigt. Als Erstes hab ich sie mal wieder anständig geschockt. Direkt am Anfang der Fährte hab ich mich geschüttelt und versucht hinzulegen. Da kriegt die immer einen Anfall und wird ganz weiß im Gesicht. Aber dann hab ich ernst gemacht, alle Winkel genommen, alle Gegenstände verwiesen, sogar das Holz. Am Schluss hat Frauchen gejubelt und mich ganz toll gelobt. Dann bin ich zur Tanja, wollte ja wissen was sie von meiner Leistung so gehalten hat. Das war erste Sahne, ihr fachmännischer Kommentar. Also Frauchen, das nächste Mal nicht jammern, sondern einfach Deinem Beeno vertrauen.

 So liebe Leute, das wär’s für`s Erste, demnächst gibt es mehr über uns vier vom Rolandsbogen und zwar nur hier in diesem Programm.

 Bis dahin

Tschüß                        sagt Euer          Beeno

 

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